„Vattenfall müsste Entschädigung zahlen, nicht fordern.“

07. Juni 2011  Pressemitteilungen
Vattenfall abmelden! (Quelle: Kampagne Vattenfall abmelden, Berlin)

Kiel. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag weist die Entschädigungsforderungen des Energiekonzerns Vattenfall für die Stilllegung der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel zurück.

„Es gibt überhaupt keine Veranlassung, den Energieriesen Vattenfall für die endgültige Stilllegung der lebensgefährlichen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel zu entschädigen. Umgekehrt wird doch ein Schuh daraus: Die Riesenprofite, die Vattenfall einstreicht, behält es natürlich für sich – die immensen Folgekosten und Konsequenzen trägt aber die Allgemeinheit“, sagt Björn Thoroe, Abgeordneter der LINKEN. „Die Entschädigung müsste Vattenfall zahlen, nicht fordern.“

So auch der Pressesprecher der Linksfraktion im Bundestag Hendrik Thalmann:

„Angesichts der Milliardenprofite, die die Energiekonzerne auf Grund ihrer marktbeherrschenden Stellung bis heute erzielen konnten, brauchen die Konzerne keine Entschädigung, sondern müssen endlich an den realen Kosten des Atomstroms beteiligt werden.“

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