Zur Musikhochschule Lübeck

20. Januar 2011  Pressemitteilungen

Lübeck. DIE LINKE bekräftigt ihre Forderung nach einer angemessenen Finanzierung der Bereiche Bildung und Kultur. Anlass ist die kritische Situation, in der sich die Musikhochschule Lübeck momentan befinde. Obwohl es sich bei der Hochschule um eine traditionsreiche Erfolgsgeschichte handele, sei sie zunehmend von der Unterfinanzierung des Landes bedroht. Wie heute auf einer Pressekonferenz erläutert wurde, müssen derzeit sechs Planstellen unbesetzt bleiben.

„Die Musikhochschule Lübeck ist in ihrem Bereich international anerkannt und überaus erfolgreich. Hinzu kommt ein überdurchschnittliches Maß an Eigeninitiative und Engagement. Die hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen unterrichten derzeit 20 Prozent mehr, als sie müssten. Hier gehören mehr Mittel hin, denn die Absolventinnen und Absolventen sind ein kulturelles Aushängeschild für die Region und das Land“, sagt Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN.

„Die Landesregierung treibt die Hochschulen des Landes zunehmend in einen Wettbewerb um Gelder aus Industrie und Wirtschaft. Dabei bleiben die geisteswissenschaftlichen und künstlerischen Gebiete auf der Strecke. Der öffentliche Zugang zu Bildung und Kultur muss auch in Zukunft durch das Land gewährleistet werden. Die zunehmende Abhängigkeit von Drittmitteln oder Studiengebühren sind besorgniserregend. Wir müssen die wissenschafts- und kulturpolitische Debatte führen und ihnen im Bildungs- und Wissenschaftssystem wieder den Stellenwert beimessen, der ihnen gebührt“, so Thoroe abschließend.

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