DIE LINKE fordert Teilnahme des Ministeriums am Landes-Bologna-Gipfel der CAU: „Wer eine verfehlte Politik macht, darf nicht feige sein.“

03. Mai 2010  Pressemitteilungen

Kiel. DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert Minister de Jager dazu auf, Verantwortung für seine verfehlte Wissenschaftspolitik zu übernehmen und sich der Kritik der Studierendenschaft zu stellen. Das Ministerium sei von Studierenden der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen eines alternativen Landes-Bologna-Gipfels eingeladen worden, habe aber mitgeteilt, aufgrund anderer Termine nicht teilnehmen zu können. Es wurde ebenfalls darauf verzichtet, eine Vertretung zu benennen. Das Podium ist mit TeilnehmerInnen aus der Studierendenschaft so wie aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt.

„Wer eine verfehlte Politik macht, darf nicht feige sein“, sagt Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion. „Sich einer konstruktiven Diskussion zu verweigern ist das ultimative Armutszeugnis.“

Nachdem sie von Annette Schavan und der von ihr geplanten Bologna-Konferenz am 17.05. keine großen Fortschritte erwarten, sind die Studierenden der CAU selbst aktiv geworden. Neben inhaltlichen Aktionen wie der Diskussionsveranstaltung campen Studierende aus diesem Anlass noch bis mindestens morgen auf dem Unicampus.

„DIE LINKE kämpft für optimale Studienbedingungen, Durchlässigkeit und unabhängige, kritische Wissenschaft. Wir unterstützen den konstruktiven und kreativen Protest der Studierenden“, so Thoroe.

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