DIE LINKE fordert bundeseinheitliche Regelung für Sonntagsfahrverbot – „Umwelt- und ArbeitnehmerInnenschutz haben Vorrang“

08. März 2010  Pressemitteilungen

Kiel. DIE LINKE fordert in der Diskussion um die Lockerung des Sonntagsfahrverbots für LKW eine bundeseinheitliche Regelung. Diese solle einen Wettbewerb der Bundesländer um die schlechtesten Arbeitsbedingungen im Speditionsgewerbe beenden. Der Sonntag als Ruhetag für Fahrerinnen und Fahrer müsse gesichert und eine weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße verhindert werden, fordert DIE LINKE.

„Schon während der Woche können gesetzlich festgeschriebene Ruhezeiten von den Beschäftigten oft nicht eingehalten werden. Das Sonntagsfahrverbot zu kippen, würde den ständigen Zeit- und Leistungsdruck auf sieben statt sechs Arbeitstage ausdehnen“, sagte Björn Thoroe, verkehrspolitischer Sprecher der LINKEN.

Sollte das Sonntagsfahrverbot gelockert oder gar abgeschafft werden, sei ein großer wirtschaftlicher Vorteil des Schienentransports hinfällig. Auch aus Gründen des Umweltschutzes müsse eine entsprechende Bundesregelung gefunden werden.

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