Schlagwort: Fehmarnbelt

Fehmarnbelt-Querung auf den Prüfstand!

25. April 2012  Im Landtag, Reden

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren,

die Fehmarnbeltquerung muss auf den Prüfstand.

Und das mache ich nicht nur daran fest, dass der Baubeginn der Fehmarnbeltquerung gerade mal wieder um ein Jahr auf 2015 verschoben worden ist.
Fakt ist, dass sich die Voraussetzungen für den Bau der festen Fehmarnbeltquerung grundlegend geändert haben.
Angefangen bei der Annahme Dänemark würde die Baukosten alleine tragen, sollen die Baukosten nun über Kreditaufnahmen und Mautkosten finanziert werden.

Zudem würde eine feste Fehmarnbeltquerung keinen neuen Verkehr erzeugen, stattdessen aber nur Verkehr umlenken.
Das wiederrum entwertet die Investitonen in die Ostseehafenstruktur und die A 20. Dann ist auch noch die Kofinanzierung durch einen Zuschuss der europäischen Union aus Mitteln der der Transeuropäischen Verkehrsnetze absolut im Ungewissen, da der Schwerpunkt der künftigen EU-Förderung in Zukunft auf der Ost-West Verbindung liegen soll.
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Fehmarnbeltquerung auf den Prüfstand

17. April 2012  Anträge, Im Landtag

Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung

12. April 2012  Anfragen, Im Landtag

Zur Verzögerung beim Bau der festen Beltquerung: „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“

23. März 2012  Pressemitteilungen
Vogelfluglinie

DIE LINKE im Schleswig-Holsteinischen Landtag begrüßt die Verzögerung beim Bau des Großprojekts feste Fehmarnbelt-Querung.

„Das ist der Einstieg in den Ausstieg und das ist gut“, sagt Björn Thoroe, verkehrspolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion.

„Die feste Fehmarnbelt-Querung ist und bleibt volkswirtschaftlicher Irrsinn. Eine feste Querung kostet Unsummen und verschandelt die Umwelt. Für die Bewohner der Region bedeutet das Projekt die Vernichtung von Arbeitsplätzen im Tourismusbereich und im Fährbetrieb, vom Verlust an Lebensqualität einmal ganz abgesehen. Die Bundesregierung muss die Pläne dringend überprüfen und einen Ausstieg aus dem Staatsvertrag mit dem Königreich Dänemark verhandeln.“

Björn Thoroe und Herbert Behrens, MdB, zur festen Fehmarnbeltquerung

01. Dezember 2011  Pressemitteilungen
Fehmarn

Die zwölf Bürgerinitiativen der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung, haben in der gestrigen Sitzung des Dialogforums feste Fehmarnbeltquerung in Oldenburg/Holstein einen Antrag vorgelegt, in dem eine umfassende Neubewertung des umstrittenen Großprojektes gefordert und begründet wurde. Darin wurde ein detailliertes Konzept einer unabhängigen Projektevaluation inklusive aller aktueller Gutachten, durch eine neutrale Institution vorgestellt. Doch anstatt die strittige Grundsatzfrage zu klären, verlor sich das Forum in einzelnen Arbeitsgruppenberichten über die Art des Internetauftritts und Detailaspekte der straßenseitigen Trassenplanung eines Teils der Hinterlandanbindung.

Zum Ergebnis des Forums erklärt der norddeutsche Verkehrspolitiker Herbert Behrens: „Die erste inhaltliche Sitzung des Forums war eine herbe Enttäuschung. Wenn Dr. Jessen, der Sprecher des Forums, sie als Gesellenprüfung des Forums bezeichnet, dann ist er aufgrund handwerklicher Mängel und Konzeptlosigkeit im Vorgehen, klar durchgefallen. Das Forum ist in der entscheidenden Frage keinen Schritt weiter. DIE LINKE fordert, einen Schlussstrich unter das umstrittene Großprojekt zu ziehen und die Pläne endgültig zu begraben. Ganzen Beitrag lesen »

Zum „Ja, aber“ der SPD zur Fehmarnbelt-Querung: „Ein klares Nein wäre das Richtige gewesen.“

11. April 2011  Pressemitteilungen
Fehmarn

Kiel. Ranka Prante und Björn Thoroe zum Parteitagsbeschluss der schleswig-holsteinischen SPD über die Zustimmung zur Fehmarnbelt-Querung.

„Die Fehmarnbelt-Querung ist ein Milliardengrab, das aus verkehrspolitischen, ökonomischen und nicht zuletzt ökologischen Argumenten Unsinn ist. Wenn jetzt die SPD ihre Zustimmung zur FBQ an Bedingungen knüpft, ist das nur der Versuch, die innere Zerrissenheit zu überdecken. Die Gegner der Fehmarnbelt-Querung haben damit nichts gewonnen, eben so wenig Schleswig-Holstein“, sagt Ranka Prante, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Der verkehrspolitische Sprecher, Björn Thoroe fügt hinzu: „Ein ,Ja, aber` ist angesichts der vielen Faktoren, die gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung sprechen, zu wenig. Ein klares Nein zur festen Fehmarnbelt-Querung wäre das Richtige gewesen“.

jw-Interview: „Das ist ein klares Minusgeschäft“

04. Februar 2011  Presse, Pressemitteilungen
Tageszeitung junge Welt

Dänemarks Parlament beerdigt Brückenprojekt und beschließt Bau eines Tunnels durch den Fehmarnbelt. Ein Gespräch mit Björn Thoroe.

Das dänische Parlament hat eine Entscheidung zur festen Querung des Fehmarnbelts getroffen. Was hat das Folketing beschlossen?
Die Planungshoheit für das Projekt liegt in Dänemark. Es stand zur Debatte, eine Brücke über die Meerenge zu bauen, oder die Ostsee an dieser Stelle zu untertunneln. Die dänischen Abgeordneten haben sich jetzt für die Tunnelvariante entschieden.

Die Querung selbst wird von den Dänen bezahlt. Welche Kosten kommen auf Deutschland zu?
Für die Hinterlandanbindung kommen die deutschen Steuerzahler auf. Sie wird nicht 800 Millionen Euro kosten, wie die schleswig-holsteinische Landesregierung immer behauptet, sondern mindestens 1,7 Milliarden Euro, wie der Bundesrechnungshof ermittelt hat.
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