Schlagwort: Hochschule

Studierendenansturm und studentischer Wohnraum

05. Oktober 2011  Im Landtag, Reden
Björn Thoroe hält Landtagsrede

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren,

schon während der Haushaltsberatungen hat DIE LINKE darauf hingewiesen, dass die Kürzungen beim Studentenwerk katastrophale Auswirkungen haben werden. Die sozialen Belange der Studierenden werden mit Füßen getreten. Das trifft vor allem die Studierenden, die auf ein Studentenwohnheim und auf die Mensa angewiesen sind, weil sie sich keine schicke Wohnung und keine teuren Restaurants leisten können.

Die Studentenwerke sind seit langem unterfinanziert. Trotzdem sind die Bemühungen groß. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen ihr Bestes, doch jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Aus Nichts lässt sich Nichts erschaffen. Die Kürzung des Zuschusses für Wohnraumförderung auf NULL stellt das Studentenwerk vor eine schier unlösbare Aufgabe. Aus Rücklagen von ca. 800.000 Euro lässt sich noch nicht einmal die Werterhaltung der bestehenden Wohnungen realisieren, geschweige denn ein Neubau finanzieren.
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Mangel an studentischem Wohnraum endlich gegensteuern

05. Oktober 2011  Anträge, Im Landtag

LINKE fordert 1.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende: „Aussitzen geht nicht, Herr de Jager!“

23. September 2011  Pressemitteilungen
Studentenwohnheim

DIE LINKE Landtagsfraktion beantragt in der nächsten Landtagssitzung, dass das Land dem Studentenwerk Mittel zur Verfügung stellt, um zügig 1.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende zu schaffen. Mit 6 Prozent der Studierenden, die in öffentlich geförderten Wohnheimen leben, liegt Schleswig-Holstein weit unter dem Durchschnitt von 12 Prozent. Momentan stehen 1.000 Studierende auf entsprechenden Wartelisten.

„Studierende brauchen nicht nur gute Bedingungen an den Hochschulen, sondern auch preisgünstigen Wohnraum. Die vorhandenen Plätze reichen längst nicht mehr aus, um den steigenden Bedarf zu decken. Mit ihrem Kürzungspaket hat die Landesregierung trotzdem den Landeszuschuss für das Studentenwerk zusammengestrichen und den Zuschuss für Neubau und Sanierung auf null gesetzt“, sagt Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion.
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Zur Exzellenzinitiative: „Breite Förderung aller Fachbereiche statt einseitiger Elitenbildung“

16. September 2011  Pressemitteilungen
Studierende (Quelle: Aenneken@flickr.com)

Kiel. DIE LINKE erneuert ihre Forderung nach einer angemessenen Finanzierung der Hochschulen.

„Die aktuelle Debatte um den jüngsten Antrag der CAU für einen Exzellenz-Cluster und die Forderung des Studierendenparlaments auf sofortige Rücknahme des Antrags zeigt, welche polarisierende Wirkung die elitäre Initiative der Bundesregierung besitzt.

Wir brauchen eine breite Förderung aller Fachbereiche und keine einseitige Elitenbildung. Ohne eine solide Grundfinanzierung wird die Abhängigkeit der Hochschulen von Wirtschaft oder Sonderförderungen des Bundes weiter wachsen. Das gefährdet die Unabhängigkeit der Wissenschaft.

DIE LINKE unterstützt die Forderung des Studierendenparlaments und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Hochschulen in Zukunft angemessen finanziert werden“, sagt Björn Thoroe, hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN-Landtagsfraktion.

Zur Pressemitteilung der CDU: „Gesetzeslücke schließen –­ Verbot von Studiengebühren gehört in das Hochschulgesetz.“

14. September 2011  Pressemitteilungen
Nein zu schwarz-gelb!

Herr Günther behauptet, das bestehende Hochschulgesetz lasse die Erhebung von Studiengebühren nicht zu. Dabei müsste er wissen, dass es in § 8 (1) ein offensichtliches Schlupfloch gibt.

Erstaunlich ist auch die Ansicht, der Koalitionsvertrag von CDU und FDP sei ausreichend verlässlich. Spätestens im Mai 2012 ist diese Regierung Geschichte. Die Landesverfassung hat aber eine längere Halbwertzeit als Koalitionsverträge. Das Verbot zur Erhebung von Studiengebühren gehört deshalb in das Hochschulgesetz.
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Rede zum Gesetzentwurf der LINKEN für ein gebührenfreies Studium

14. September 2011  Im Landtag, Reden
Björn Thoroe hält Landtagsrede

Sehr geehrter Herr Präsident, meine lieben Kolleginnen und Kollegen,

während ein Land nach dem anderen die Studiengebühren abschafft, forderte im Sommer diesen Jahres die Landesrektorenkonferenz, ihre Einführung in Schleswig-Holstein.

Dabei müssten die Beteiligten eigentlich wissen, dass sich an der finanziellen Misere der Hochschulen auch mit Gebühren nichts ändern würde.

Die Uni Kiel allein hat ein strukturelles Defizit von ca. 37 Millionen €. Um dieses aufzufangen, müssten bei den gegenwärtigen Studierendenzahlen pro Semester 750€ Gebühren erhoben werden. Und das ist nur die Deckung des aktuellen Defizits. Ein Defizit übrigens, was nicht die Hochschulen verursacht haben, sondern die Politik.

Darüber hinaus würde die Einführung von Studiengebühren überhaupt nichts an den miserablen Studienbedingungen ändern, wie der Arbeitgeberverband treffend festgestellt hat. Denn die Auflagen der Gebühren schränken die Möglichkeiten ihrer Verwendung so weit ein, dass eine sinnvolle, langfristige Investition überhaupt nicht möglich ist. Ich zitiere mal aus einer ihrer Hochglanzbroschüren:
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Zum OECD-Bericht: „Fehlende Bildungsfinanzierung führt zu Bildungsungerechtigkeit.“

13. September 2011  Pressemitteilungen
Studierende

Kiel. Anlässlich der heute vorgestellten OECD-Studie ,,Bildung auf einen Blick 2011“ erneuert DIE LINKE ihre Forderung nach einer frühzeitigen, individuellen und umfassenden Bildungsförderung für alle Bereiche der Bildung.

„Ohne maßgebliche Verbesserungen der Lernbedingungen und einer damit verbundenen Erhöhung der Bildungsausgaben, lassen sich die offensichtlichen Mängel im Land nicht beheben“, sagt Björn Thoroe, Mitglied der LINKEN Landtagsfraktion.

„Die Knauserei in der Bildung wird Schleswig-Holstein bald teuer zu stehen kommen. Das dritte beitragsfreie Kita-Jahr wird abgeschafft, an den Schulen werden die Stellen gestrichen. Den Hochschulen fehlen mehr als 30 Millionen Euro und das wohnortnahe Angebot der Erwachsenenbildung steht kurz vor der Versenkung. Was wir brauchen ist ein Abbau der Bildungsschranken und ein ausfinanziertes Bildungssystem von der Wiege bis zur Bahre.“


Diese Seite dokumentiert meine Zeit als Landtagsabgeordneter von 2010-2012.
Meine aktuelle Seite finden Sie hier: bjoern-thoroe.de